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Sich etwas klein zu reden, kann einen verdammt groß machen.

Wenn ich kontinuierlich so denken würde,
hätte ich ja das Rezept überhaupt entdeckt,
nach dem ja wohl jeder
- wahrscheinlich sein ganzes Leben lang -
sucht.

- Mit allem fertig werden, immer glücklich sein,
  nur das Positive sehen.

Aber rein objektiv beurteilt ...

"Jeder hat sein Päckchen zu tragen", wie's so schön heißt.
Und, ob naiv oder nicht, können wir das Gewicht der "Rückenlast"
nicht doch irgendwie beeinflussen?

Nehmen wir doch mich als "Testobjekt".


1) Konflikte:
- Schulstress, der auf den Körper schlägt; Sehnsucht nach dem Freund und die Aussicht auf ein langes Sich-nicht-sehen-Können"; das Gefühl der Isoliertheit; Sehnsucht nach "Freiheit", sich durch Pflichten gefesselt fühlen - Dinge, die mich oft begleiten.

2) Tag A:
- Konflikte sind "präsent"
- Gelähmtheit und Widerwille nach dem Aufstehen
- Unterricht verläuft gut; Gelegenheiten gute Kommentare zu liefern 
   haben sich ergeben
- Schule aus -> Reflexion: Schultag verlief gut und war gefühlsmäßig
   schnell vorüber
-> genug Zeit sich zu erholen, bis die Hausaufgabenpflicht ruft
->Gelegenheit Kraft zu tanken
- Hausaufgaben erledigt
- Telefonat mit Freund -> Rumgealbere, Vorfreude auf das
   Wiedersehen -> Gedanken: "Die nächsten Wochen werden durch
   die Klausuren- und Facharbeitsschreiberei zwar stressig, aber
   gehen dafür schnell 'rum und ich seh' ihn endlich wieder."
- schlafen

3) Tag B:
- Konflike sind "präsent"
- Gelähmtheit und Widerwille nach dem Aufstehen
-> Reaktion darauf: Gedanken: Ätzend, keine Lust, "so geht's ja noch
   wochenlang" [-> "Hineinsteigerung"]
- keine Motivation im Unterricht, durch Gedanken abschweifen
->
Frage des Lehrers kann nicht beantwortet werden -> Gefühl der
    "Niederlage"
- Stunden ziehen sich endlos lang, Busfahrt ist ätzend lang
- Mittagsschlaf -> nicht aufstehen wollen -> Bruder fängt an zu
  nerven, weil ihn das Wecker-Gebimmel aufregt, das alle 5 Minuten
  erneut anfängt
- Gereiztheit
- Zeitdruck bzgl. der Hausaufgaben-Erledigung
- Telefonat abends: "Wie war dein Tag, Schatz?" - "Scheiße [...etc.]
-> scheiß Laune steigert sich
- evtl. lässt man's am Freund aus -> Streit; Beedigung des Telefonats
- langes Grübeln vorm Einschlafen (inkl. Selbstvorwürfe).

4) Auswertung:
- unter selbigen gegebenen Voraussetzungen bestimmt die
  Testperson den restlichen Verlauf ihres Tages durch ihre persönliche
  Einstellung
-> Optimismus oder "Ignorieren" / "Hinnahme" der gegebenen
    Konflikte geben d. Testperson die "Chance" den Verlauf des Tages
    zunehmend positiv zu gestalten
-> Demotivation, "Überbewertung"/"Intensive Auseinandersetzung"
    mit den gegebenen Konflikten beeinflussen den Verlauf des Tages
    negativ

-> Fazit: Personen können - zumindest bedingt (=> vielerlei Faktoren
    außer Acht gelassen, etc.-und-bla] - ihr Befinden bewusst
    "steigern".



Wissenschaftlich einwandfrei ist es mit Sicherheit nicht ... :D und erst recht nicht auf allerlei mögliche Situationen zu übertragen.
Aber was Wahres ist dran, find' ich.

Subjektiv?

7.3.09 12:05
 


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