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Ich hatte gestern wieder eines dieser Gespräche, die mir, je nach Situation, entweder gut taten, mich nervten oder mich ungerührt und mechanisch antworten ließen.

Einerseits hat's mir gestern gut getan. Durch das Verstanden-werden, oder was auch immer. Andererseits lässt es mich wieder nachdenken - über Morby und mich.

Ist es falsch, dass ich mich nicht als alleinige Person sehe, sondern immer meine Krankheit in personifizierter Form mit hinzuziehe?
Sie gehört doch einfach zu mir. Oder nicht?
Ist das ein Zeichen der Akzeptanz? Oder erinnere ich mich immer wieder daran, um mich selbst bemitleiden, mich selbst "wahrnehmen" zu können?

Vielleicht mag es beides sein.

2006 kam die Diagnose. Manchmal hab' ich das Gefühl, als könne ich mein Leben als "normal" ansehen. Manchmal denke ich, dass ich es so in dieser Form nie werde annehmen können.

Manchmal sehe ich die "Vorteile", die mir diese Krankheit bringt. Manchmal fokussiere ich die Nachteile. Und es gibt sogar Momente, in denen ich gar nicht darüber nachdenke - auch wenn diese eher selten eintreten.

Vorteile?
Seit meiner Krankheit bin ich zu Dingen "gezwungen", die ich mir vorher nie erlaubte - aus Bescheidenheit, Höflichkeit, Angst davor egoistisch zu sein - und jetzt muss ich Rücksicht nehmen, auf mich, damit dieser kleine Plagegeist in meinem Bauch endlich Ruhe gibt.

---Schreibpause.

7.2.09 00:14
 


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